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Der T250 Open-Source-Drucker druckt ein Benchy in unter 2 Minuten!

In der Welt des 3D-Drucks gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Wer wissen will, was sein Drucker wirklich kann, druckt ein #3DBenchy. Das kleine Boot ist der ultimative Härtetest für Geschwindigkeit, Kühlung und Präzision. Während herkömmliche Desktop-Drucker dafür meist 30 bis 60 Minuten benötigen, setzt ein neues Open-Source-Projekt jetzt völlig neue Massstäbe.
6. Januar 2026 durch
Der T250 Open-Source-Drucker druckt ein Benchy in unter 2 Minuten!
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Der T250: Gebaut für extreme Speed

Der Entwickler Matthäus Szturc hat mit dem T250 einen Drucker vorgestellt, der nur ein Ziel verfolgt: Maximale Geschwindigkeit im FFF-Verfahren (Fused Filament Fabrication). Und die Ergebnisse sind beeindruckend: Ein komplettes Benchy entsteht in weniger als zwei Minuten.

Doch wie ist so eine brachiale Performance überhaupt möglich? Hier sind die technischen Highlights:

1. CoreXY-System und brachiale Beschleunigung

Der T250 basiert auf einem extrem steifen Rahmen und einer CoreXY-Kinematik, die von vier Motoren angetrieben wird. Das Ergebnis? Eine Beschleunigung von bis zu 250.000 mm/s² – das ist etwa das 25-fache dessen, was ein Standard-Desktop-Gerät leistet.

2. Power pur: 60 Volt statt 24 Volt

Während die meisten Hobby-Drucker mit 24 Volt arbeiten, geht der T250 einen Schritt weiter. Die Motoren werden mit 60 Volt befeuert. Diese höhere Spannung ermöglicht extrem schnelle Drehzahländerungen und sorgt dafür, dass die Mechanik bis an ihre physikalischen Grenzen getrieben werden kann.

3. Kühlung auf High-End-Niveau

Wer schnell druckt, hat ein Problem: Das Material bleibt zu lange weich. Wenn die nächste Schicht kommt, bevor die vorherige fest ist, endet das im Chaos. Der T250 nutzt deshalb eine CPAP-ähnliche Kühlung. Mit hohem Luftdruck wird der Luftstrom gezielt um die Extrusionszone geleitet, um das Filament sofort zu verfestigen. Sogar die Motoren werden aktiv gekühlt, um der Hitze Herr zu werden.

High-End-Leistung zum Low-Budget-Preis?

Das Beste am T250: Er ist ein echtes Community-Projekt. Die Konstruktionsdaten sind Open Source verfügbar. Laut Entwickler belaufen sich die Materialkosten auf nur wenige hundert Dollar.

Allerdings sollte man kein „Out-of-the-Box“-Erlebnis erwarten. Der T250 ist ein reines DIY-Projekt. Er erfordert handwerkliches Geschick beim Zusammenbau und einiges an Fingerspitzengefühl bei der Kalibrierung der Klipper-Firmware.

Fazit: Die Grenzen verschieben sich

Der T250 zeigt eindrucksvoll, was heute im DIY-Bereich möglich ist. Mit 600 mm/s für Aussenwände und bis zu 1.500 mm/s für das Infill beweist er, dass „Open Source“ keineswegs „langsam“ bedeutet.

Wer Lust auf ein herausforderndes Bastelprojekt hat und die Geschwindigkeitsrekorde in der eigenen Werkstatt brechen will, sollte sich das Projekt definitiv genauer ansehen.

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